Das Thema Urlaubsabgeltung führt immer wieder zu Rechtsstreitigkeiten vor dem Arbeitsgericht, da noch viele Arbeitnehmer und Arbeitgeber der Auffassung sind, dass man nicht genommenen Urlaub finanziell abgelten könne. Jeder Chef und jeder Arbeitnehmer kennt die Situation: Am Ende des Jahres ist noch Urlaub übrig oder ein Mitarbeiter fragt nach, ob sein Urlaub ausbezahlt werden könne. Weiterlesen…
Nach § 74a Abs. 1 Satz 1 HGB ist ein Wettbewerbsverbot insoweit unverbindlich, als es nicht dem Schutz eines berechtigten geschäftlichen Interesses des Arbeitgebers dient. Das Gesetz regelt nicht ausdrücklich den Anspruch auf Karenzentschädigung bei einem teilweise verbindlichen und teilweise unverbindlichen Wettbewerbsverbot. Der Zehnte Senat hat entschieden, Weiterlesen…
Kategorien:Arbeitsrecht, Handelsrecht, Vertragsrecht, Wirtschaftsrecht
Schlagworte: arbeitnehmer, Arbeitsrecht, berechtigtes geschäftliches interesse, handelsrecht, handelsvertreter, Karenzentschädigung, konkurrenztätigkeit, Konkurrenzunternehmen, marketingleiter, wettbewerb, wettbewerbsunternehmen, wettbewerbsverbot
Eine Gemeinde darf bei der Besetzung der Stelle der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten die Bewerberauswahl auf Frauen beschränken, wenn ein Schwerpunkt der Tätigkeiten in Projekt- und Beratungsangeboten liegt, deren Erfolg bei Besetzung der Stelle mit einem Mann gefährdet wäre. Ein solcher Fall liegt vor, wenn sich die Angebote an Frauen in Problemlagen richten, in denen die Betroffene typischerweise zu einer weiblichen Gleichstellungsbeauftragten Weiterlesen…
Der von der SPD-Fraktion vorgelegte Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung des EuGH-Urteils (C-555/07) – Erweiterung des Kündigungsschutzes bei unter 25-jährigen (BT-Drucks. 17/775) ist am 24.02.2010 in erster Lesung im Bundestag beraten worden. Weiterlesen…
Eine mehrdeutige Regelung in einem Arbeitsvertrag wird – da der Arbeitgeber der Vertragsverwender ist – in ständiger Rechtsprechung zugunsten des Arbeitnehmers ausgelegt. Dies bestätigte sich wieder vor dem LAG Düsseldorf – und rettete einer Arbeitnehmerin die gekündigt hatte das Weihnachtsgeld. Weiterlesen…
Nach einer jüngeren Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts ist ein Betriebsübergang trotz weitgehend übernommener sächlicher Betriebsmittel nicht anzunehmen, wenn der Betriebserwerber aufgrund eines veränderten Betriebskonzepts diese nur noch teilweise benötigt und nutzt. Dies gilt jedenfalls dann, wenn der Betriebserwerber erhebliche Änderungen in der Organisation und der Personalstruktur des Betriebes eingeführt hat, sodass in der Gesamtschau keine Fortführung des früheren Betriebes anzunehmen ist. Weiterlesen…
Wer unerlaubt Pausen bei der Arbeit einlegt, muss mit Konsequenzen seitens des Arbeitgebers rechnen. Eine fristlose Kündigung ist jedoch nicht immer die rechtlich adäquate Reaktion auf das Fehlverhalten. Weiterlesen…
In einer aktuell veröffentlichten Entscheidung hat das Landesarbeitsgericht Düsseldorf entschieden, dass auch ein Leiharbeitnehmer, der arbeitsvertraglich verpflichtet ist, seine Arbeitsleistung an wechselnden Einsatzorten zu erbringen, grundsätzlich einen Anspruch auf Aufwendungsersatz nach § 670 BGB hat. Weiterlesen…
Kategorien:Arbeitsrecht
Schlagworte: agb, allgemeine geschäftsbedingungen, anwalt, anwalt paderborn, arbeitgeber, arbeitnehmer, Arbeitsrecht, arbeitsvertrag, aufwendungsersatz, inhaltskontrolle, leiharbeit, leiharbeiter, leiharbeitnehmer, personalleasing, rechtsanwalt, Vertragsrecht, wechselnder einsatzort
In seiner aktuellsten Entscheidung hat der 8 Senat des Bundesarbeitsgerichts Stellung genommen zur Abgrenzung zwischen Betriebsstilllegung und Betriebsübergang und der Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen es zu einem Betriebsübergang in der Insolvenz kommen kann. Weiterlesen…
Kategorien:Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht / Sanierungsrecht, Unternehmensrecht, Vertragsrecht, Wirtschaftsrecht
Schlagworte: anwalt, anwalt paderborn, arbeitgeber, arbeitnehmer, Arbeitsrecht, arbeitsvertrag, betriebsübergang, betriebsbedingte kündigung, betriebserwerber, betriebsstilllegung, insolvenz, kündigung, kündigungsschutz, kündigungsschutzklage, rechtsanwalt
Ein im Geltungsbereich der Richtlinien für Arbeitsverträge in den Einrichtungen des Deutschen Caritasverbands (AVR) beschäftigter Arbeitnehmer hat in der Regel keinen Anspruch auf kinderbezogenen Ortszuschlag, wenn sein Ehepartner bei einem kommunalen Arbeitgeber beschäftigt ist und dessen Arbeitsverhältnis zum 1. Oktober 2005 vom Bundesangestelltentarifvertrag (BAT) in den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) übergeleitet wurde. Weiterlesen…
Kategorien:Arbeitsrecht, Gemeinnützigkeitsrecht / Vereinsrecht, Non-Profit-Unternehmensrecht
Schlagworte: anwalt, anwalt paderborn, arbeitgeber, arbeitnehmer, Arbeitsrecht, avr caritas, Besitzstandszulage, caritasverband, Konkurrenzregelungen, ortszuschlag, rechtsanwalt